Die heutige B 167 führt von Westen aus Liebenwalde kommend durch Eberswalde nach Bad Freienwalde. Zwischen Eberswalde und Finow verläuft die Bahnstrecke von Berlin nach Stettin in etwa süd-nördlicher Richtung. Am Kreuzungspunkt der Straße mit der Bahntrasse befindet sich der Bahnhof Eberswalde.

Anfangs wurde der Straßenverkehr über die Gleise durch eine Schrankenanlage geregelt. Da aber auf beiden Verkehrswegen der Verkehr zunahm, wurde eine Trennung durch Hochlegen der Straße über die Bahnanlage immer dringlicher, sodass  1867 eine erste Straßenbrücke über die Bahnanlage erbaut wurde

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde eine größere Brücke erforderlich, da man auch die Straßenbahn über die Brücke führen wollte. So wurde 1908 die sogenannte „Eisenbahnbrücke" oder "Bahnhofsbrücke" erbaut.

1986 elektrifizierte die damalige Deutsche Reichsbahn die Strecke. Deshalb wurde neben der bestehenden Brücke eine Fertigteilbrücke aus BT 700 Trägern errichtet.

Am Bahnhof Eberswalde sind im Laufe der Zeit 4 Brücken entstanden.

Ab 2001 ist die Stahlfachwerkbrücke nur noch für PKW befahrbar. LKW und Busse müssen die Fertigteilbrücke benutzen.

2004/2005 erfolgt der Ersatzneubau um den Verkehr auf der B 167 über das Bahngelände ohne Behinderungen zu gewährleisten.

Die Durchfahrtshöhe unter der Brücke wird vergrößert, so dass die Oberleitung der Bahn ohne Einschränkungen geführt werden kann.

Auf dieser privaten Homepage soll etwas über die Geschichte der Bauwerke erzählt werden.